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der Bundeswehr

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Aktuelle Schwerpunktthemen


Internationales Symposium der Bundeswehr „Verbesserung der Einsatzbereitschaft“ in Koblenz (29.-30.10.2019)

Junge Erwachsene sind immer häufiger den Anforderungen der militärischen Grundausbildung nicht gewachsen.
Sinkende Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit betreffen allerdings nicht nur die junge Generation und die Bundeswehr: Allein die stark gestiegene Zahl von Krankheitstagen deutscher Arbeitnehmer weist auf veränderte Lebensbedingungen, Alltagsgewohnheiten und Einstellungen in unserer körperlich inaktiven Mediengesellschaft hin.

Diese Negativentwicklung wirkt sich zunehmend auf die Arbeitswelt aus und wird – auch mit Blick auf den demografischen Wandel - für Unternehmen, Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr zu einem wachsenden Problem.

Am 29. und 30. Oktober sprachen international renommierte Wissenschaftler, Militärexperten von NATO-Partnern, Führungskräfte und Fachleute aus der Gesundheitsbranche, Groß­unternehmen, der Bundespolizei, Berufsfeuerwehr und der Bundeswehr über Gesundheits- und Fitnessveränderungen, neue Trainings-/Ausbildungskonzepte, Anreizsysteme zur Verbesserung der individuellen Einsatzfähigkeit und diskutierten Handlungsoptionen.
Das Koblenzer Symposium wurde vom Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr ausgerichtet.

Einen ausführlichen Artikel über die Veranstaltung finden Sie hier


Aktuelle Veröffentlichungen

In der aktuellen Ausgabe des deutschen Ärzteblattes mit dem Themenschwerpunkt „Erderwärmung - ein Blick auf Deutschland” ist am 5.8.19 der Übersichtsartikel „Gesundheitsgefahren und Interventionen bei anstrengungsbedingter Überhitzung” aus unserem Institut erschienen.

Wir freuen uns darüber, dass dieser Artikel von der Redaktion des Deutschen Ärzteblattes auch als wissenschaftlicher Beitrag für die kommende Ausgabe des 2 mal jährlich erscheinenden Heftes „Deutsches Ärzteblatt - Medizin studieren” ausgewählt wurde.

Mit Aufstellung des InstPrävMedBw waren hochpriorisierte und für die breite Öffentlichkeit sichtbare Aufgaben zu bewältigen. Dazu zählten umfangreiche wissenschaftliche Auswertungen und Beratungen im Anschluss an Hitzezwischenfälle und weitere überlastungsbedingte Ereignisse in der Ausbildung. Innerhalb von nur vier Monaten war ein internationales Symposium mit internationalen Experten durchzuführen, in dessen Folge das Institut an der Neukonzeption der Grundausbildung Heer beteiligt wurde, das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitete und Weiterbildungen für Ausbilder in Hammelburg, Munster, Hagenow und Viereck durchführte.

Mitte 2018 wurde das Institut mit der wissenschaftlichen Begleitung der Allgemeinen Verwendungsuntersuchung – Individuelle Grundfertigkeiten (AVU-IGF) und dem Aufbau eines digitalen Gesundheitsregisters beauftragt. In 2019 kamen umfangreiche konzeptionelle und inhaltliche Arbeiten im Bereich der Agenda Ausbildung hinzu. Darüber hinaus wird mit dem Kommando Heer an dem Aufbau eines Fitnessregisters für die neue Grundausbildung gearbeitet, das auch als „Blaupause“ für künftige Gesundheitsregister dienen kann.

Momentan laufen umfangreiche Vorbereitungen für das Symposium „Verbesserung der Einsatzbereitschaft“, das Ende Oktober 2019 als hochkaratige Einladungsveranstaltung mit internationalen Experten zivile und militärische Entscheidungsträger über mögliche Handlungsoptionen angesichts der in allen Gesellschaftsbereichen abnehmenden Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit informieren soll.


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