Wappen des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr Institut für Präventivmedizin
der Bundeswehr

Titelbild Gesundheitsinformation - Das Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr

Gesundheitsinformation

Fachbereich B1: Management analoger Gesundheitsdokumente

Beispielbild Fachbereich B1

Aufgabe des Fachbereiches B1 ist die gesetzlich vorgeschriebene Archivierung der Gesundheitsdokumente in der Bundeswehr.

Mit über 40 Millionen Gesundheitsakten im Original oder auf Mikrofilm entstand eines der größten Gesundheitsarchive in Deutschland. Es umfasst u.a. die vollständigen Gesundheitsakten aller ehemaligen Soldaten der Bundeswehr seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tage.

Mit zielgerichteten Archivierungskonzepten und speziell entwickelten Archivverwaltungssystemen können alle Gesundheitsunterlagen zeitnah verfügbar und für Patientenauskünfte, Gesundheitsberichterstattung sowie wissenschaftliche Untersuchungen nutzbar gemacht werden.

Denn: „Gute Archivierung heißt Nicht-suchen-müssen.“

Ansprechpartner: Günter Koßmann


Fachbereich B2: Management digitaler Gesundheitsdokumente

Beispielbild Fachbereich B2

Die Zukunftsfähigkeit des Sanitätsdienstes ist eng mit der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung verknüpft. Der Fachbereich B2 arbeitet - im Verbund mit IT-Arbeitsgruppen zuständiger Dienststellen des Ressorts - an tragfähigen Konzepten und Prozessen zur digitalen Archivierung und Nutzung von Gesundheitsdaten und Gesundheitsdokumenten.

Neben dem Ziel einer zeitnahen Bereitstellung hochwertiger Daten für die ärztlichen Individualauskünfte, geht es um den Aufbau elektronischer Register (z.B. für epidemiologische Analysen zu Ausbildung und Einsatz) als fundierte Entscheidungshilfen und Beratungsleistungen.

Beispielsweise könnten die elektronische Erfassung und Auswertung einsatzbedingter Erkrankungen und Verletzungen in einem Register neue Möglichkeiten zur evidenzgestützten Weiterentwicklung der Einsatzmedizin und richtungsweisende Joint-Venture Potenziale mit NATO-Partnern eröffnen.

Ansprechpartner: Oberfeldarzt Dr. Thomas Luedtke


Fachbereich B3: Patientenauskünfte

Beispielbild Fachbereich B3

Der Fachbereich B3 ist die zentrale ärztliche Auskunftsstelle der Bundeswehr über archivierte personenbezogene Gesundheitsdokumente.

Unter strenger Beachtung datenschutzrechtlicher Vorschriften erfüllen wir den gesetzlichen Auftrag zur Auskunft an berechtigte Personen, meist ehemalige Soldatinnen und Soldaten, oder Institutionen. So werden jährlich mehr als 30.000 Anfragen beantwortet.

Wir unterstützen zudem bei der Bearbeitung von Vermögensschäden der Bundeswehr (z.B. Dritthaftung bei verunfallten Soldaten).

Außerdem werden von uns Todesfälle aktiver Soldatinnen und Soldaten medizinisch begutachtet und dokumentiert.

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zur Anforderung von Gesundheitsunterlagen

Ansprechpartner: Kai-Uwe Spaniol


Fachbereich B4: Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung

Beispielbild Fachbereich B4

Der Fachbereich B4 informiert das BMVg, höhere Kommandobehörden und die Gesundheitseinrichtungen des Sanitätsdienstes (aber auch den Verteidigungsausschuss, den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages u.a.) über aufgetretene Gesundheitsstörungen und im Sanitätsdienst erbrachte Leistungen.

Dazu werden jährlich über 400 „maßgeschneiderte“ Gesundheitsberichte erstellt. Darüber hinaus können anthropometrische Daten, Inzidenzen / Prävalenzen von Erkrankungen sowie Verletzungen und Todesfälle epidemiologisch aufbereitet werden.

Im Zuge der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung, des Aufbaus und der Analyse von Gesundheitsregistern wird der Fachbereich eine wichtige Funktion für die evidenzgestützte Weiterentwicklung des Sanitätsdienstes einnehmen.

Ansprechpartner: Oberfeldarzt Dr. Melanie Schmeil


Fachbereich B5: Organisationsdienst für Nachgehende Untersuchungen der Bundeswehr (ODIN Bw)

Beispielbild Fachbereich B5

In Deutschland steht jedem Beschäftigten, der berufsbedingt mit krebserzeugenden Gefahrstoffen, Stäuben und Strahlungen belastet war, lebenslang eine nachgehende Vorsorge zu.

Der Fachbereich B5 kommt dieser gesetzlichen Verpflichtung für die Bundeswehr nach und unterstützt damit die Fürsorgepflicht des Dienstherrn über das Dienstzeitende hinaus.

Am Beispiel der Asbestbelastung, die häufig erst nach Jahrzehnten zu einer chronischen Lungenerkrankung oder einem Tumor führt, zeigt sich die Notwendigkeit einer lebenslangen Vorsorge.

Ansprechpartner: Kai-Uwe Spaniol


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