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Titelbild - Symposium

Symposium

Symposium 2019: Verbesserung der Einsatzbereitschaft

Grafik zum Symposium 2019

Nach dem erfolgreichen Symposium mit dem Thema „Gesundheit und Leistung bei Hitzestress“ 2018, wird für den Herbst 2019 ein weiteres Einladungs-Symposium vorbereitet. Es schließt mit dem Thema „Verbesserung der Einsatzbereitschaft“ an die präventivmedizinische Ausrichtung der Veranstaltung des Jahres 2018 an und wird erneut nationale und internationale Experten aus militärischen und zivilen Bereichen als Vortragende vor einem geladenen Publikum zusammenführen.


Rückblick Hitze-Symposium 2018

Grafik zum Symposium 2018

Das erste präventivmedizinische Symposium „Gesundheit und Leistung bei Hitzestress“ fand mit mehr als 200 Teilnehmenden aus dem Bundesministerium der Verteidigung, den Teilstreitkräften und Organisationsbereichen sowie nationalen und internationalen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen am 17./ 18. April 2018 in Koblenz statt.

In seinem Einführungsvortrag stellte Oberstarzt Prof. Dr. Dr. Dieter Leyk, Leiter des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr, heraus: „Wir wissen, dass Hitzestress und somit auch mögliche Hitzeschäden durch viele Faktoren beeinflusst werden. Der Grad der körperlichen Arbeit, Bekleidung und Ausrüstung, Klima, aber auch individuelle Faktoren wie beispielsweise Fitness oder Flüssigkeitshaushalt, müssen gemeinsam betrachtet werden.“

Den ersten Veranstaltungsblock füllten Erfahrungsberichte aus der Truppe, Beiträge zur Erstversorgung und klinischen Behandlung von Hitzenotfällen sowie Vorträge von Experten aus Israel, den USA, Großbritannien und den Niederlanden über neueste Forschungsergebnisse zu Risikofaktoren, Behandlungsmaßnahmen von lebensbedrohlichen Hitzeerkrankungen, Risk-Assessment und präventiven Maßnahmen. Praktikabilität und Anwendbarkeit der Präventionsempfehlungen im militärischen Alltag standen dabei im Fokus.

Der zweite thematische Schwerpunkt widmete sich der individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit. Obwohl es sich nach übereinstimmender Auffassung dabei um einen ganz wesentlichen Faktor einer effektiven Hitzeprävention und auch der Einsatzfähigkeit handelt, ist diese bei Soldaten und Soldatinnen nicht immer ausreichend ausgeprägt. Im Rahmen einer neustrukturierten Grundausbildung des Heers wurden die Differenzierung der Auszubildenden in Leistungsgruppen und damit die Individualisierung des Trainings - gepaart mit einer gezielten Qualifizierung der Ausbilder und Anwendung angepasster Trainingsmethoden - als wichtige Schritte zur Steigerung der Ausbildungseffizienz vorgestellt und in einer abschließenden Podiumsdiskussion durch hochrangige Vertreter aus Truppe und Sanitätsdienst thematisiert.


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